EVA gevorgyan
Prix Serdang 2026
Sie zählt zu den spannendsten Pianistinnen ihrer Generation und beeindruckt mit ihrer künstlerischen Persönlichkeit.
Sie zählt zu den spannendsten Pianistinnen ihrer Generation und beeindruckt mit ihrer künstlerischen Persönlichkeit.
„Receiving the Prix Serdang is an extraordinary honor, and I am deeply grateful to have been selected this year. When I first heard the news, I was genuinely surprised and incredibly moved. For any artist, it is profoundly encouraging to know that their ideas, dedication, and artistic vision resonate with others. This award represents much more than a milestone in my career - it is a source of inspiration and motivation for the future. I feel especially honored to be associated with a prize that reflects such high artistic standards and values. To receive this recognition from Rudolf Buchbinder himself is something I will always cherish. This moment will remain one of the most memorable highlights of my professional life, and I am sincerely thankful for the confidence and support that have been placed in me.“ (Eva Gevorgyan)

Initiator Adrian Flury betont: „Mit der fünften Vergabe des Prix Serdang feiern wir nicht nur ein kleines Jubiläum, sondern auch die Entwicklung unserer bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, die heute erfolgreich ihren eigenen künstlerischen Weg gehen. Der Preis soll außergewöhnliche Talente in einer wichtigen Phase ihrer Laufbahn unterstützen und ihnen Freiraum für ihre weitere Entwicklung geben. Mit Eva Gevorgyan setzen wir diese Tradition fort.“
Auch Kurator Rudolf Buchbinder würdigt die diesjährige Preisträgerin: „Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger steht für mich die künstlerische Persönlichkeit im Mittelpunkt. Eva Gevorgyan verbindet außergewöhnliche musikalische Reife mit einer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift. Es freut mich sehr, sie als fünfte Preisträgerin des Prix Serdang auszeichnen zu dürfen.“
Eva Gevorgyan war im Rahmen der Preisverleihung in der Villa Serdang in einem Solorezital zu erleben. Auf dem Programm standen César Franck: Prélude, Choral et Fugue, FWV 21 und Sergei Rachmaninoff: Aus 8 Études-Tableaux op. 33
Eva Gevorgyan
Als Yamaha Young Artist ist sie Preisträgerin von mehr als vierzig Klavierwettbewerben. Sie gewann u.a. die ersten Preise bei der Cleveland International Piano Competition for Young Artists 2018 und bei der Van Cliburn Young Artist Competition 2019. 2020 wurde ihr das von Evgeny Kissin verliehene Stipendium des Klavier-Festival Ruhr zuerkannt. 2021 war sie als 17-jährige die jüngste Finalistin und Gewinnerin eines Sonderpreises beim Chopin Wettbewerb in Warschau. 2022 erschien ihr erstes Album mit Musik von Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin bei Melodiya.
Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem Dallas Symphony Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Warschauer Philharmonikern, dem Prager Sinfonieorchester, der Filarmonica de Bologna, dem Mariinsky-Orchester, der Russischen Nationalphilharmonie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Mexikanischen Nationalsinfonieorchester, der Armenischen Nationalphilharmonie, dem Gavle Symphony, dem Kristiansand Symphony, Sydney Symphony, Malta Philharmonic und dem Novaya Opera Orchestra auf. Konzertengagements führten sie zudem zu renommierten Festivals und Spielstätten weltweit, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Elbphilharmonie Hamburg, die Tonhalle Zürich und das Konzerthaus Berlin.
